Home / TIPPS / FAHRRADFAHREN MIT HUND

HOME/ BLOG

FAHRRADFAHREN MIT HUND


Wir sind uns alle einig: Radfahren ist toll, Hunde sind toll. Also warum diese beiden Sachen nicht vereinen und den geliebten Vierbeiner mit auf die Tour nehmen? Aber eignet sich jeder Hund für Radausflüge und was gibt es zu beachten?

EIGNUNG DES HUNDES
Grundsätzlich eignen sich alle Hunde zum Radfahren. Er sollte aber ausgewachsen und gesund sein, da besonders Herz-Kreislauf, Sehnen und Bänder stärker als beim normalen Spaziergang beansprucht werden. Natürlich bringen langbeinige, schlanke Hunde bessere Voraussetzungen mit, doch gibt es auch kleine Terrier, die locker 20 Kilometer am Tag (natürlich mit Pausen) neben dem Rad herlaufen.
Streckenlänge, Trinken, Pausen, all diese Dinge sind höchst individuell und können nicht nach Rasse bestimmt werden. Hunde sind Charaktertiere – die einen laufen gerne und lange neben dem Rad, die anderen werden lieber im Anhänger kutschiert.
Wenn du deinen Hund kennst und gut beobachtest, wird er dir sehr schnell signalisieren, wenn er überfordert ist. Ein hängender Kopf oder eine sehr tief hängende Rute können hier die ersten Anzeichen sein. Und wenn dein Hund das Tempo verlangsamt, nicht mehr neben, sondern eher hinter dem Rad läuft, solltest du aufmerksam werden und eine Pause planen.

TOURENPLANUNG
Die besten Bedingungen sind Temperaturen unter 20 Grad bei bewölktem Himmel, weil sonst die Hunde schnell überhitzen können. Die Trinkpausen sollten nach etwa 30 Minuten stattfinden und auch gerne 15 Minuten dauern. Gerade bei Hunden, die es nicht gewohnt sind am Rad zu laufen oder bei Touren auf harten Böden solltest du auch hin und wieder schauen, ob die Pfoten wund oder die Gelenke angeschwollen sind. Plane deine Routen außerdem lieber auf Wald- und Feldwegen, weil Asphalt und harter Boden die Sehnen belasten.

Auch dein Hund kann Muskelkater haben, bitte plane deshalb lange Fahrradtouren nicht an aufeinanderfolgenden Tagen.

AUSRÜSTUNG
Verwende bitte niemals ein Halsband, weil das Verletzungsrisiko, besonders bei einer Vollbremsung, enorm ist. Ein gut sitzendes Geschirr, am besten mit Reflektoren, bieten dem Hund und auch dir Sicherheit.
Am besten eignet sich ebenso ein sogenannter Springer. Das ist ein kurzes Stahlrohr mit einer Feder, das am Rahmen des Rades befestigt wird. Die stabile Feder gleicht Bewegungen des Hundes aus. Zusätzlich hat der Springer ein Verschlusssystem, das sich bei Unfällen oder starren Hindernissen automatisch öffnet. Beachte bei der Montage, dass du deinen Hund am besten rechts, also an der vom Straßenverkehr abgewandten Seite, führst.

Und wenn du trotz aller Bemühungen merkst, dass dein Hund gar keinen Spaß an der Bewegung am Rad hat, gibt es ja immer noch die Möglichkeit, ihn in einem Trailer oder einem Fahrradkorb mitzunehmen.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Empty content. Please select category to preview