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PENDELN AUF ZWEI RÄDERN



Mit dem Rad zur Arbeit. Was ist zu bedenken?


Fahrradfahren ist nicht nur gut für die Gesundheit, es geht meistens auch deutlich schneller und stressfreier als mit dem Auto oder den Öffentlichen. Besonders die morgendliche Bewegung bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, man startet motiviert und wach in den Arbeitstag. Diese Form von Stressabbau wirkt sich langfristig sehr positiv auf die mentale Gesundheit aus. Das Radeln lässt sich relativ mühelos in die Tagesroutine integrieren und dafür benötigt man auch kein großes Maß an Disziplin.

GESUNDHEIT
Fahrradfahren hält fit. Die Abwehrkräfte verbessern sich durch regelmäßiges Radeln stetig, die Kondition steigt spürbar und ganz nebenbei kann man sogar ein paar lästige Fettpolster loswerden.
Körperliche Aktivität merkt man aber natürlich durch die Schweißproduktion. Zudem wird die Frisur durch den Fahrtwind zerzaust oder durch den Helm eingedrückt. Um ein gepflegtes Äußeres trotzdem erhalten zu können, einfach Wechselklamotten und beispielsweise ein Handtuch zum Frischmachen mit in die Arbeit nehmen.

NACHHALTIGKEIT
Die Umwelt wird täglich mit Unmengen von Abgasen belastet. Verzichtet man auf die Mithilfe an dieser Problematik indem man das Autofahren auf ein Minimum reduziert, leistet man seinen ganz eigenen Beitrag zur Klimarettung. Je weniger Autos auf der Straße, desto geringer die Luftverschmutzung, auch direkt vor dem eigenen Fenster.

KOSTEN
Für ein gutes Bike muss man einen teilweise vierstelligen Betrag hinlegen. Selbst die billigeren Modelle fangen bei ein paar Hundert Euro an. Aber sobald die Anschaffungskosten bewältigt sind, muss das Rad weder betankt noch versichert werden. Man muss kein Ticket kaufen, Mautgebühren oder Strafzettel wegen Falschparkens bezahlen. Wenn man die größere finanzielle Belastung scheut kann man als Alternative auch ein gebrauchtes Rad in Betracht ziehen.

SICHERHEIT
Fahrräder sind begehrtes Diebesgut. Investiere lieber ein paar Euro mehr in ein vernünftiges Schloss, das nicht in Nullkommanichts geknackt werden kann. 50-100 Euro solltest du hierfür kalkulieren.

Hier noch ein paar Tipps für unbeschwertes in-die-Arbeit-Radeln

SATTELTASCHEN
Während der Fahrt ist von einem Rucksack abzuraten, weil man in dem Bereich sehr schnell schwitzt. Wir empfehlen stattdessen geräumige Taschen, die an den Gepäckträger angebracht werden um alles Wichtige zu transportieren. Ein kleines Körbchen löst meist auch schon das Platzproblem. Hier können auch gut Wechselkleidung für die Arbeit oder eine Haarbürste deponiert werden.

PASSENDES EQUIPMENT
Der tägliche Blick auf den Wetterbericht darf nicht fehlen. Ist Regen angekündigt sollte ein passendes Regencape ins Gepäck. Wird es sehr sonnig dürfen die Fahrradbrille, ein Hut oder Helm und ein bereits Zuhause aufgetragener Sonnenschutz nicht fehlen. Natürlich muss die Wasserflasche, egal bei welchem Wetter, immer eingepackt werden.

CHECK
Am besten im Voraus alles am Rad kontrollieren: Reifendruck, Sattelhöhe und Beleuchtung. Wegen ungenügender Wartung verliert man nicht nur wichtige Minuten auf dem Weg, man geht auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko ein.

FAHRGEMEINSCHAFT
Am schönsten radelt es sich in Gesellschaft. Einfach mal ein paar Kollegen oder Nachbarn fragen, ob sie auch hin und wieder auf das Auto verzichten möchten. Zudem knüpft man auch noch engere soziale Kontakte durch Gespräche und Gemeinsamkeiten.

STRECKE
Vor der ersten Fahrt sollte die Route schon einmal geplant oder im besten Fall einmal abgefahren werden. Am besten fährt man 15 bis 30 Minuten früher los. Rote Ampeln, Bahnübergänge oder gesperrte Straßen können so zu keiner stressigen Überraschung werden.

ROUTE
Der kürzeste Weg muss nicht immer der beste sein. Er kann sich direkt an einer vielbefahrenen Straße befinden, wodurch sich ein gefährlicher, nerviger und lauter Start in den Tag einstellt. Ein Umweg durch einen Park beispielsweise kann sich als Segen entpuppen, auch wenn man dadurch vielleicht 5 Minuten länger braucht ist es das auf jeden Fall wert.


Wenn man etwas noch nie ausprobiert hat wird man nie wissen, was man verpasst hat.
Also denke beim nächsten Mal einfach daran, Fahrradfahren ist nicht nur gut für dich, sondern auch für deine Umwelt!

Welche Ausrede fällt dir noch ein?

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